„Friesenhof“-Untersuchungsausschuss führt Akten in das Verfahren ein

(prejus) Der Erste Parlamentarische Untersuchungsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages hat am 07. Dezember 2015  in öffentlicher Sitzung eine Vielzahl beweiserheblicher Unterlagen in das Verfahren eingeführt, die insbesondere aus den im Sozialministerium geführten Verfahrensakten und aus den Akten des Jugendamtes des Kreises Dithmarschen stammen.

In einer sich anschließenden nicht öffentlichen Beratungssitzung hat der Untersuchungsausschuss ferner sein weiteres Vorgehen festgelegt. Der nächste öffentliche Sitzungstermin wird am 11. Januar 2016 stattfinden. Zu diesem Termin sollen weitere Schriftstücke eingeführt werden. Für Ende Januar hat der Ausschuss die Vernehmung von Beschäftigten des Geschäftsbereichs Familie, Soziales, Gesundheit des Kreises Dithmarschen geplant. Im Februar ist dann die Vernehmung ehemaliger Mitarbeiter der „Friesenhof“-Einrichtungen vorgesehen.

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Quelle: Pressemitteilung des Landtags Schleswig-Holstein Nr. 176/2015 vom 7. Dezember 2015.

Redaktions-Hinweis: Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss soll die Ursachen der Missstände in den mittlerweile geschlossenen „Friesenhof“-Mädchenheimen sowie Vorwürfe gegen die Heimaufsicht aufarbeiten.