Was versteht man unter ISO-Zertifizierung?

Was versteht man unter ISO-Zertifizierung?

Die Abkürzung ISO steht für International Organization for Standardization. Und diese Organisation überprüft die internationalen Normungen mit den Zielen, eine weltweite und einheitliche Norm zu schaffen. Dadurch sollte der umfassende Austausch von Dienstleistung und Gütern unterstützt werden. Sollten Sie Interesse an einer Zertifizierung haben, können Sie sich beispielsweise von der Firma www.bmtrada.de zertifizieren. Eine Zertifizierung ist hier in vielen Bereichen möglich.

Eine Zertifizierung besagt eigentlich nur, dass die Unternehmen einen Aufbau des Managementsystems, oder auch eines Qualitätssystems in dem Sinne der ISO-Normenreihe erfolgreich absolviert haben. Durch diese Zertifizierung, die durch eine akkordierte und nicht abhängige Zertifizierungsgesellschaft nochmals bestätigt werden, wird nochmal bestätigt, dass diese geprüften Abläufe mit den Normen übereinstimmen.

Welche Vorteile hat man durch eine Zertifizierung?
Ein Dritter hat die Möglichkeiten die Strukturen, die Prozesse und die Abläufe im Unternehmen zu überprüfen. So kann er Probleme bei beispielsweise der Produktqualität, der Art wie mit den Kunden umgegangen wird oder allgemein die Schwachstellen die im Unternehmen vorhanden sind aufdecken. Es wird ein Qualitätsmanagementhandbuch vom externen Gutachter erstellt und mit eindeutigen Aufgaben und Verantwortlichen aufgeteilt. Die jeweiligen Unternehmensabläufe sind standardisiert und so können hierdurch Verstöße recht schnell aufgedeckt und behoben werden.

Durch diese Zertifizierung wird bewiesen, dass sich potenzielle Kunden davon überzeugen können, wie die Qualität der Firma ist. Ebenso wird die Qualität des Produktes begutachtet und gezeigt, wie es ist.

Auditoren, die fremde Dritte sind, untersuchen also die Unternehmen auf mögliche Schwachstellen und befragen die Mitarbeiter und bringen hierdurch erst einmal Unruhe in die Unternehmen.

Diese Auditoren haben einen festen Plan im Hinterkopf, welcher die Abläufe eines Unternehmens seines Erachtens nach steuert. Das Soll wird verglichen mit dem Ist. Wenn beide nicht übereinstimmen, so sind die Schwachstellen relativ schnell auffindbar. Ob diese Nichtübereinstimmungen jedoch wirklich Schwachstellen im Unternehmen sind oder ob diese einfach nur die Kreativität der Mitarbeiter und das Bedenken dieser ausdrückt, sind für den Auditoren irrelevant. Wichtig ist allein die Standardisierung der Abläufe.

Alle Mitarbeiter aus den verschiedensten Unternehmensbereichen werden genau zu ihrer Abreit befragt und zu deren Arbeitsweise und den genaueren Abläufen. Der Auditor dokumentiert das Erfasste, beobachtet den Mitarbeiter genauestens und schaut ihm bei der Arbeit zu und fragt weiter, wenn etwas unklar ist.

Die Zertifizierungskosten sind nicht so leicht hinzunehmen, denn die Kosten für beispielsweise eine Firma mit zehn Mitarbeitern, können schon ohne weiteres leicht 6.000 Euro betragen. Diese Summe ist für die Auditoren aufzubringen. Noch darüber hinaus muss ein Angestellter sich um das gesamte Qualitätsmanagement kümmern. Das Qualitätshandbuch muss erstellt werden und die Mitarbeiterschulungen benötigen ebenfalls viel Zeit und Geld.

Quelle: Prejus-Partnermeldung.