Keding: Gute Aussichten für junge Juristinnen und Juristen

Gute Aussichten für junge Juristinnen und Juristen
Gute Aussichten für junge Juristinnen und Juristen

Keding: Gute Aussichten für junge Juristinnen und Juristen

(prejus) Gute Prädikatsjahrgänge gibt es nicht nur im Weinbau, sondern auch in der Juristenausbildung. Sachsen-Anhalts Justizministerin Anne-Marie Keding hat am Mittwoch 29 junge Juristinnen und Juristen, die in Sachsen-Anhalt ihre Ausbildung mit der zweiten juristischen Staatsprüfung erfolgreich abgeschlossen haben, zu einer Feierstunde ins Ministerium eingeladen.

Insgesamt waren 34 junge Männer und Frauen Anfang März zu den schriftlichen Prüfungen angetreten. Die Prädikatsquote (Noten vollbefriedigend und besser) lag wie im Vordurchgang bei knapp 15 % und war damit so hoch wie seit 2013 nicht mehr. Und fast jeder Zweite erreichte immerhin die Note „befriedigend“. Viele dieser Nachwuchsjuristinnen und -juristen würden in Kürze als Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte in den Landesdienst eingestellt, kündigte Keding an. Weitere hätten die Chance, als Notarassessorinnen oder Notarassessoren, als Rechtsanwältinnen oder Rechtsanwälte und als Verwaltungsbeamtinnen oder Verwaltungsbeamte im Land zu beginnen.

Die Prüfungsergebnisse belegten erneut die hohe Qualität der juristischen Ausbildung in Sachsen-Anhalt, sagte Keding. Sie verband dies mit einem Dank an das für die Ausbildung verantwortliche Oberlandesgericht, an die Rechtsanwaltskammer und an die Notarkammer, die insbesondere die anwaltlichen Referendararbeitsgemeinschaften unterstützen.

Die Ministerin kündigte zudem die Umsetzung einer Reihe von Maßnahmen noch für das laufende Jahr an. Mit der Einrichtung weiterer Referendararbeitsgemeinschaften, der Intensivierung des kautelarjuristischen Unterrichts durch Notarinnen und Notare, des elektronischen Lernprogramms und der ergänzenden Vermittlung von juristischen Schlüsselqualifikationen wie Rhetorikunterricht und Kommunikationstraining soll die Qualität des Vorbereitungsdienstes weiter erhöht werden. Keding: „Neben der fachlichen Güte der Ausbildung profitieren die Referendare in Sachsen-Anhalt von einer individuellen Betreuung, die auf die Stärken eingeht und die Schwächen berücksichtigt.“

Die Justizministerin stellte ferner die Ablegung der schriftlichen Prüfungen schon im April 2019 in elektronischer Form heraus. „Hier ist Sachsen-Anhalt bundesweit Vorreiter in den juristischen Staatsprüfungen“ meinte die Ministerin.

Mit der Absolventenfeier im Ministerium wurde im Herbst 2012 eine neue Tradition begründet.

Pressekontakt:
Anja Schrott
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
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Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt vom 20.03.2019
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